«Hornkuh-Initiative war unverhältnismässig»

Bei den voraussichtlichen Gewinnern zur Abstimmung über die Hornkuh-Initiative ist die Freude verhalten. Nationalrat Lorenz Hess (BDP/BE) würdigte gegenüber Fernsehen SRF das Engagement des Einzelinitianten Armin Capaul. Letztlich sei dessen Forderung aber doch unverhältnismässig gewesen.

Bei den voraussichtlichen Gewinnern zur Abstimmung über die Hornkuh-Initiative ist die Freude verhalten. Nationalrat Lorenz Hess (BDP/BE) würdigte gegenüber Fernsehen SRF das Engagement des Einzelinitianten Armin Capaul. Letztlich sei dessen Forderung aber doch unverhältnismässig gewesen.

Es seien halt immer sehr emotionale Entscheide, wenn das Tierwohl im Spiel sei. «Es ist schön, dass ein Bauer aus einem Randgebiet eine solche Frage vor das Volk bringt, aber sie war halt doch nicht verhältnismässig.» Damit meint er die Forderung, das Anliegen gleich in die Verfassung schreiben zu wollen.

Die Vorlage habe im Spannungsfeld gestanden zwischen Tierwohl und Sicherheit der Bauern bei der Arbeit, zwischen Ansichten in der Stadt und auf dem Land zum Bauern- und Tierleben. Die Schweizer Landwirte seien in der Zwickmühle: Einerseits werde von ihnen mehr Markt verlangt, anderseits gebe es für sie immer mehr Auflagen. Man werde aber das Tierwohl weiterhin auf hoher Ebene behandeln.

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