Initiative zur Ernährungsbildung

Der Verein Slow Food Schweiz will die Volksinitiative «Jugend und Genuss» zur Förderung der Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen lancieren. Kurse über Ernährung an den Schulen sollen damit obligatorisch werden.

Der Verein Slow Food Schweiz will die Volksinitiative «Jugend und Genuss» zur Förderung der Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen lancieren. Kurse über Ernährung an den Schulen sollen damit obligatorisch werden.

An ihrem nationalen Kongress in Münsingen BE verabschiedeten die Mitglieder am Wochenende mit grosser Mehrheit einen entsprechenden Initiativtext, wie Slow Food Schweiz am Dienstag mitteilte. Das Ziel des Begehrens sei es, den «künftigen Generationen das nötige Wissen» zu vermitteln, dass sie sich «ohne negative Folgen für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden ernähren» können.

Dazu müsse die Ernährungsbildung mit einem neuen Artikel in der Verfassung verankert werden. Dieser soll den Zugang zum Fachwissen für alle Kinder garantieren. Denn Ernährungsbildung gehe weit über die Ernährungserziehung hinaus. Sie weise eine kulturelle und soziale Dimension auf, sei ein Teil des Schutzes der Artenvielfalt und unterstreiche, dass das Essen ein «landwirtschaftlicher Akt» sei. Die Ernährung spiele ausserdem eine zentrale Rolle für die nachhaltige Entwicklung.

Ein Initiativkomitee soll frühestens im Frühling/Sommer 2020 gebildet werden.

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