Kantone fordern nationale Wasserstoff-Strategie

Die Kantone wollen, dass der Bundesrat seine Strategie über den Einsatz von grünem Wasserstoff so schnell als möglich verabschiedet. Beim Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur dürfe nicht noch mehr wertvolle Zeit verloren gehen.

sda  |

Die Wasserstoff-Strategie des Bundes sollte den künftigen Bedarf, sowie die Relevanz und die Ziele in mehreren Etappen für eine mögliche Produktion und Speicherung in der Schweiz abschätzen, heisst es in einem auf den 6. Juli datierten Brief der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) an den Bundesrat. Der Brief liegt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor, darüber berichtet hatte zunächst die «NZZ am Sonntag».

Die EnDK äussert darin ihre Besorgnis, dass die Schweiz abgehängt werde. Die Pläne der Europäischen Union sehen nämlich ein Transportnetz für Wasserstoff vor, dass die Schweiz umgeht. Der Anschluss der Schweiz an das europäische Wasserstoff-Transportnetz und den europäischen Wasserstoffmarkt sei zwingend auch in die EU-Sondierungsgespräche zu einem Stromabkommen aufzunehmen.

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