
Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Landwirtschaft zu vermitteln und Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, nachhaltigem Konsum und Ernährung aufzuzeigen.
zvg
Nach Angaben der Organisatoren beteiligen sich in diesem Jahr über 300 Tiroler Bäuerinnen an den Aktionstagen in Österreich. Sie besuchen Volksschulklassen in allen Bezirken Tirols und berichten aus ihrem Alltag auf dem Hof, im Stall, auf der Alp oder im Wald.
Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Landwirtschaft zu vermitteln und Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, nachhaltigem Konsum und Ernährung aufzuzeigen.
Vielfalt der Landwirtschaft im Fokus
Erstmals steht das Thema «Vielfalt am Bauernhof» im Mittelpunkt der Aktionstage. Die Kinder lernen unterschiedliche Betriebsformen kennen – von der Tierhaltung über den Acker-, Obst- und Gemüsebau bis hin zur Forstwirtschaft, «Urlaub auf dem Bauernhof» oder Green-Care-Angeboten.
Die Bäuerinnen zeigen anhand ihrer eigenen Betriebe, welche Aufgaben sie übernehmen und welchen Beitrag verschiedene Betriebszweige zur Lebensmittelproduktion und zum Erhalt der Familienbetriebe leisten.
Persönlicher Austausch schafft Verständnis
Die Organisatoren sehen den direkten Kontakt zwischen Bäuerinnen und Kindern als zentralen Bestandteil der Aktionstage. Landesbäuerin Helga Brunschmid erklärt: «Die Landwirtschaft ist zwar ein Thema, welches einen Grossteil der Bevölkerung interessiert, der direkte persönliche Bezug zu dieser geht aber leider immer mehr verloren und damit auch Wissen und Verständnis.»
Über die Aktionstage könnedagegen gesteuert werden und den Bauernhof sozusagen in die Schule gebracht werden. «Die Kinder lernen, wie unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten, wie gesunde und nachhaltige Lebensmittel hier in Tirol entstehen und wie diese beim Einkauf erkannt werden können.»