Knecht will nicht Bundesrat werden

Nationalrat Hansjörg Knecht (SVP, AG) will nicht Bundesrat werden. Der Müllereiunternehmer zieht seine Kandidatur zurück und konzentriert sich auf den Ständeratswahlkampf.

Samuel Krähenbühl |

Nationalrat Hansjörg Knecht (SVP, AG) will nicht Bundesrat werden. Der Müllereiunternehmer zieht seine Kandidatur zurück und konzentriert sich auf den Ständeratswahlkampf.

Stand der Dinge sei, dass er betreffend möglicher Bundesratskandidaturen auf einer Shortliste der SVP Schweiz stehe, schreibt Knecht in einer Mitteilung. "Dies ist mir eine grosse Ehre. Als aktiver Unternehmer und Politiker im Nebenamt entspreche ich wohl dem Idealbild als glaubwürdiger Vertreter der Wirtschaft und des Gewerbes", so Knecht. Mit Genugtuung nehme er auch zur Kenntnis, dass in Bundesbern sein sachliches Wirken in den entscheidenden Gremien anerkannt werden.

Nach reiflicher Überlegung sei er jedoch zum Entschluss gelangt, nicht als Bundesratskandidat zur Verfügung zu stehen. Er habe die SVP Aargau gebeten, innerhalb der definitiven Meldefrist bis 13. November 2015 auf eine Anmeldung zu verzichten.

"Eine entscheidende Rolle in meinen Überlegungen spielen auch meine Mitarbeitenden sowie die Kunden und Lieferanten. Ich will weiterhin Unternehmer bleiben und meinen Bezug zum realen Alltag der Menschen und der Wirtschaft in die Politik einbringen", so Knecht weiter. Damit setze er auch ein deutliches Zeichen: "Ich will Aargauer Ständerat werden. Dafür kämpfe ich bis am 22. November mit voller Kraft."

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