Kompromissvorschlag bei Weinimporten

Laut der Westschweizer Tageszeitung „24 heures“ zeichnet sich im Fall der Zollfreigrenze für Wein ein Kompromiss ab.

Laut der Westschweizer Tageszeitung „24 heures“ zeichnet sich im Fall der Zollfreigrenze für Wein ein Kompromiss ab.

Nationalrat Jean-René Germanier hat laut der gestrigen Ausgabe von „24 heures“ eine von 42 Nationalräten unterschriebene Motion eingereicht, die eine Zollfreigrenze von sechs Flaschen – das entspricht einem Karton – verlangt. Für jeden weiteren Liter müssten drei Franken bezahlt werden. Die Zollverwaltung hatte eine Wertfreigrenze von 20 Litern vorgeschlagen und war damit auf erbitterten Widerstand insbesondere der Westschweizer Winzer gestossen.

Derzeit dürfen zwei Liter alkoholische Getränke bis 15% vol. und ein Liter über 15% vol. zollfrei importiert werden. Bei Wein sind bis zum zwanzigsten Liter 60 Rappen pro Flasche fällig, darüber drei Franken.

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