Künstliches Fleisch nicht fördern

Die Forschung, die Herstellung und der Vertrieb von künstlichem Fleisch sollen nicht aktiv gefördert werden. Dieser Ansicht ist der Nationalrat. Er hat eine Petition mit dieser Forderung stillschweigend und oppositionslos abgelehnt.

Die Forschung, die Herstellung und der Vertrieb von künstlichem Fleisch sollen nicht aktiv gefördert werden. Dieser Ansicht ist der Nationalrat. Er hat eine Petition mit dieser Forderung stillschweigend und oppositionslos abgelehnt.

Die von mach-politik.ch eingereichte Petition verlangte, dass die Forschung, die Produktion und der Vertrieb von In-vitro-Fleisch vom Bund energisch und aktiv gefördert werden.

Damit sollen negative Konsequenzen verringert werden, ohne dass sich das Verhalten der Konsumenten ändern muss. Als negative Konsequenzen betrachten die Petitionäre insbesondere den Umfang der eingesetzten Ressourcen verbunden mit ihrem ökologischen Fussabdruck, der Gesundheit der Konsumenten und der Tierhaltung.

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats sagte, dass für die Produktion und die Vermarktung eines neuen Produktes grundsätzlich die Privatwirtschaft zuständig sei. Die Kommission sieht aufgrund der bestehenden, gut funktionierenden Förderinstrumente keinen Handlungsbedarf. Mit Blick auf das eigentliche Ziel der Petition – die Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks – hält sie abschliessend fest, dass auch andere Lösungen, wie beispielsweise die Reduktion des Fleischkonsums, möglich wären.

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