Lebensmittel: Keine CO2-Deklaration

Nichts hält der Bundesrat von der Idee einer Pflicht zur CO2-Deklaration für Lebensmittel, die lange Transportwege zurückgelegt haben. Er beantragt dem Parlament, eine Motion von FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois (FR) abzulehnen.

Nichts hält der Bundesrat von der Idee einer Pflicht zur CO2-Deklaration für Lebensmittel, die lange Transportwege zurückgelegt haben. Er beantragt dem Parlament, eine Motion von FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois (FR) abzulehnen.

Der Direktor des Schweizer Bauernverbandes argumentiert, mit mehr Transparenz könnten die Konsumentinnen und Konsumenten bewusste Entscheide treffen und Verantwortung übernehmen - etwa bei Spargeln aus Mexiko und den USA oder Lammfleisch und Kiwis aus Neuseeland.

Der Bundesrat gibt zu bedenken, dass die Klima- und Umweltbilanz von in der Schweiz produzierten Lebensmittel nicht immer besser sei als jene von importierten. So könnten etwa Tomaten aus Schweizer Treibhäusern höhere CO2-Emissionen verursachen als Tomaten aus Spanien, die ohne Beheizung produziert worden seien.

Ausserdem würde eine Deklarationspflicht ausschliesslich für importierte Lebensmittel gegen das Zoll- und Handelsabkommen (GATT) verstossen. Der Bundesrat zweifel auch daran, ob die Angaben ohne Vergleichsgrösse interpretierbar wären.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Habt Ihr gemäht?

40.7 % Ja, alles
17.9 % Noch nicht
2.6 % Muss nichts mähen
38.8 % Ja, aber nur ein Teil

Teilnehmer insgesamt 508

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?