Am Dienstag hat der Grosse Vorstand der Lobag über die geplante Kulturlandinitiative befunden. Offenbar hat der Vorstand dabei das Wort «Biodiversität» aus dem Text gestrichen.
Kathrin Schneider, Präsidentin der Bärner Bio Bure und Mitglied des Grossen Vorstands der Lobag, sagte dazu an der Delegiertenversammlung der Bio Suisse, die am Mittwoch in Olten stattfand: «Das Wort ‹Biodiversität› war ein Stein des Anstosses. Es musste raus, sonst wäre sich die Mehrheit der Bauern nicht einig geworden.» Ursprünglich sah die Lobag folgende Formulierung vor: «Der Kanton... schützt so nachhaltig wertvollen Boden als Ressource für die regionale landwirtschaftliche Produktion, die Biodiversität und die Versorgungssicherheit.»
Lobag-Sprecher Christian Streun wollte vor der Vorstellung der Initiative am nächsten Dienstag keine inhaltlichen Angaben machen.