Markus Ritter will weiter kämpfen

Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbands, kritisierte erneut die agrarpolitische Gesamtschau des Bundesrates. Diesmal an der Mitgliederversammlung der Berner Bauernverbandes von Mittwoch in Thun.

Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbands, kritisierte erneut die agrarpolitische Gesamtschau des Bundesrates. Diesmal an der Mitgliederversammlung der Berner Bauernverbandes von Mittwoch in Thun.

Dass die Landesregierung beabsichtige, die Preisdifferenz zum Ausland zu senken, sei für die Bauernfamilien nicht verkraftbar. Die Einkommenssituation sei bereits heute prekär, die Bauern seien auf kostendenkende Produzentenpreise angewiesen, dafür brauche es einen funktionierenden Grenzschutz, betonte Ritter.

Dass die Medien seit Wochen über den Knatsch zwischen ihm und Bundesrat Johann Schneider-Ammann berichten, beeindruckt den CVP-Nationalrat nicht. "Wenn man etwas nicht will, muss man das auch so sagen. Dann braucht man auch nicht an einem runden Tisch zu diskutieren", sagte Ritter kämpferisch. Es sei seine Aufgabe als Bauernpräsident, in stürmischen Zeiten Stärke zu zeigen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Erfreut zeigte er sich, dass die Wirtschaftskommission des Nationalrates ihrem Rat beantragt, die Gesamtschau zurückzuweisen.

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