Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat die Meliorationsprojekte überprüft. Darüber berichtet es im jüngsten Newsletter.
Die «moderne Melioration» mit Schwerpunkten in den Bereichen Landwirtschaft, Raumplanung sowie Kultur- und Naturlandschaft eigne sich nach wie vor zur Erreichung vielfältiger Ziele. Der Stellenwert des Instruments soll gestärkt werden.
Denn es werde wichtiger einerseits, weil der Klimawandel mehr Bewässerungsanlagen verlange, andererseits, weil in der Vergangenheit eher zu wenig in die Werke investiert worden sei, sodass der Bedarf nach Wiederinstandstellungen zunehmen werde. Es bestehe weitgehender Konsens darüber, dass es dafür in Zukunft mehr Geld brauchen wird.
Wie viel die Meliorationen jeweils den beteiligten Privaten, darunter den Landwirten, genutzt haben, sei schwierig zu evaluieren, weil die nötigen Daten fehlten. Mit dem bisher praktizierten Finanzierungsschlüssel seien im Durchschnitt 15–35% der Kosten durch die Landwirtschaft und 65–85% durch die Öffentlichkeit getragen worden. Wichtig sei, in zukünftigen Projekten insbesondere die zunehmende nichtlandwirtschaftliche Grundeigentümerschaft früh einzubeziehen.