Migros-Chef will Ladenöffnungsgesetz streichen

Der Chef des Grossverteilers Migros, Herbert Bolliger, möchte die Ladenöffnungszeiten über den Markt und nicht per Gesetz geregelt haben. «Es braucht kein Ladenöffnungsgesetz. Man sollte dieses Gesetz überall streichen», sagte Bolliger der «Schweiz am Sonntag».

sda |

Der Chef des Grossverteilers Migros, Herbert Bolliger, möchte die Ladenöffnungszeiten über den Markt und nicht per Gesetz geregelt haben. «Es braucht kein Ladenöffnungsgesetz. Man sollte dieses Gesetz überall streichen», sagte Bolliger der «Schweiz am Sonntag».

Die Konsumenten sollten mit ihrem Kaufverhalten über die Öffnungszeiten entscheiden: «Wir öffnen doch nirgends einen Laden, wenn die Kunden nicht kommen.» Für den Schutz der Angestellte reiche das Arbeitsgesetz des Bundes aus: Dieses erlaubt Ladenöffnungszeiten von 6 bis 23 Uhr von Montag bis Samstag. Im Bundesparlament ist derzeit eine Vorlage hängig, welche für die ganze Schweiz Öffnungszeiten zwischen 6 und 20 Uhr an Werktagen sowie 6 und 18 Uhr an Samstagen erlauben soll. An der Urne sind Liberalisierungen jeweils hart umkämpft.

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