Nationalpark Tessin ein Schritt weiter

Im Tessin soll ein Nationalpark entstehen, der auch italienisches Staatsgebiet umfasst. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Voraussetzungen dafür geschaffen. Er genehmigte einen Staatsvertrag mit Italien sowie eine Anpassung der Pärkeverordnung.

Im Tessin soll ein Nationalpark entstehen, der auch italienisches Staatsgebiet umfasst. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Voraussetzungen dafür geschaffen. Er genehmigte einen Staatsvertrag mit Italien sowie eine Anpassung der Pärkeverordnung.

Über das Projekt entscheiden wird die lokale Stimmbevölkerung. Acht Tessiner Gemeinden planen den neuen Nationalpark, der das italienische Valle dei Bagni einschliesst.

Der Bundesrat hat einen Staatsvertrag genehmigt, der die grenzüberschreitende Zusammenarbeit regelt, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald die beteiligten Tessiner Gemeinden dem neuen Nationalpark in einer Volksabstimmung zugestimmt haben und der Bund dem Park das Label «Park von nationaler Bedeutung» verleihen kann.

Mit der Anpassung der Pärkeverordnung hat der Bundesrat die Möglichkeit grenzüberschreitender Nationalpärke geschaffen. In der Vernehmlassung war die Änderung auf breite Zustimmung gestossen. Alle Kantone, die teilnahmen, sprachen sich dafür aus. Der Bund anerkenne das Potenzial des Nationalpark-Projekts im Locarnese, schreibt das UVEK. Auf Gesuch des Kantons Tessin und der Parkträgerschaft unterstütze er dieses seit 2011 beratend und mit Finanzhilfen.

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