Die Petition «Pferdegestützte Therapie in der Landwirtschaftszone», eingereicht von der Pferdegestützten Therapie Schweiz (PT-CH), blitzte in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates ab.
Die Petition forderte Bundesrat und Parlament auf, pferdegestützte Therapiebetriebe in der Landwirtschaftszone einfacher zu ermöglichen. Unter Umständen können solche Angebote einen nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetrieb darstellen, der nach der aktuellen Gesetzgebung in der Landwirtschaftszone stets bewilligungspflichtig ist.
Die Petition forderte ein geändertes Raumplanungsgesetz, dass die Therapieform mit den Pferden unter klar definierten Voraussetzungen in der Landwirtschaftszone ausgeübt werden kann. Die Kommission ist zwar auch der Meinung, dass das Raumplanungsgesetz in Zukunft gerade in Bezug auf die Pferdetherapie und andere Tierbelange bessere Lösungen bieten müsse.
Trotzdem zieht es die Kommission vor, diese Diskussion womöglich im Rahmen der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes zu führen. Als mögliche Lösung erkennt die Kommission die Gründung einer Spezialzone für diese Art von Gewerbe mit Tieren.