Nur noch Zuger Chriesi für die Zuger Kirschtorte?

Die Zuger Kirschtorte soll im Kanton Zug hergestellt werden, mit Zuger Kirsch oder Rigi Kirsch. Andere Torten sollen nicht mehr als «Zuger Kirschtorte» verkauft werden dürfen. Der Bund hat das Gesuch um eine Eintragung als geschützte geografische Angabe veröffentlicht.

sda |

Die Zuger Kirschtorte soll im Kanton Zug hergestellt werden, mit Zuger Kirsch oder Rigi Kirsch. Andere Torten sollen nicht mehr als «Zuger Kirschtorte» verkauft werden dürfen. Der Bund hat das Gesuch um eine Eintragung als geschützte geografische Angabe veröffentlicht.

Mit dem Eintrag können traditionelle Produkte vor Nachahmungen  geschützt werden. Personen mit einem schutzwürdigen Interesse haben  nun drei Monate Zeit, um Einsprache zu erheben, wie das Bundesamt  für Landwirtschaft (BLW) am Donnerstag mitteilte. 

Die Zuger Kirschtorte wurde laut dem BLW 1915 von einem Zuger  Konditor erfunden. Mit ihrem rautenförmigen Muster in der  Puderzuckerschicht sei sie unverwechselbar, schreibt das Bundesamt.  Noch heute werde die Torte nach traditioneller Art von Hand  zusammengesetzt. Der intensive Kirschgeschmack stamme vom Zuger  Kirsch oder Rigi Kirsch. 

Die geschützten Bezeichnungen werden in das Register für  Ursprungsbezeichnungen eingetragen. Das Schweizer Register umfasst  29 Einträge: 19 geschützte Ursprungsbezeichnungen und 10 geschützte  geografische Angaben.

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