Obama will Direktzahlungen abschaffen

Das Weiße Haus durchforstet den US-Agrarhaushalt. Kräftige Einsparungen sollen gemäss ernährungsdienst.de helfen, das Staatsdefizit der USA zu verringern.

Das Weiße Haus durchforstet den US-Agrarhaushalt. Kräftige Einsparungen sollen gemäss ernährungsdienst.de helfen, das Staatsdefizit der USA zu verringern.

Als „unnötig oder zu großzügig" stuft die US-Regierung zahlreiche Agrarsubventionen ein. Im „Plan für ökonomisches Wachstum und Defizitreduktion", den US-Präsident Barack Obama am Montag veröffentlicht hat, stehen vor allem die Direktzahlungen an US-Farmer auf der Streichliste. Sie seien angesichts der hohen Agrareinkommen in den USA überflüssig.

Das Weiße Haus geht von jährlichen Einsparmöglichkeiten in Höhe von 3 Mrd. US-$ aus. Außerdem kommen Ertragsversicherungen und Preisausgleichszahlungen auf den Prüfstand, die den Staat zusammen 8 Mrd. US-$ kosten und gekürzt werden sollen. Schließlich will Obama die Agrarumweltprogramme so definieren, dass geringere Mittel zu höherer Effizienz führen.

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