Der Schweizer Bauernverband (SBV) verteilte Anfang November in Zürich Äpfel. Diese würden gerettet, so der SBV. Diese Kommunikation stösst dem Obstverband sauer auf.
Am 3. November verteilten der Schweizer Bauernverband, die Initiative «Save Food, fight Waste.» und «Too good to go» 9 Tonnen Äpfel in Zürich. Die Äpfel entsprächen nicht den Handelsnormen, seien aber einwandfrei und geniessbar, sie würden nun «gerettet». Das störte den Schweizer Obstverband.
In einer Mitteilung distanzierte er sich «ausdrücklich von der Aktion des Bauernverbandes, die nicht abgesprochen war». Schweizer Äpfel müssten nicht gerettet werden, es gebe keinen Food Waste bei der Vermarktung von Schweizer Äpfeln. Der Obstverband schreibt: «Wir haben den Bauernverband daher aufgefordert, auf weitere Aktionen und Kommunikationen wie diese zu verzichten.»

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