Die Petition fordert «einen wirksamen Schutz aller Tiere», wie es heisst, eine umfassende Revision des Tierschutzgesetzes. Des Weiteren wird eine politische Strategie zur Reduktion und Überwindung der industriellen Massentierhaltung sowie zur Förderung tierfreundlicher Alternativen verlangt.
«Das bestehende Tierschutzgesetz schützt Tiere aus Sicht vieler Menschen nicht ausreichend vor Leid. Zu oft bleiben Verstösse folgenlos, Kontrollen sind ungenügend und wirtschaftliche Interessen stehen über dem Wohl der Tiere», heisst es in der Petition . Sie fordert einen stärkeren gesetzlichen Schutz, «konsequentere Kontrollen und eine politische Diskussion über die Zukunft der Massentierhaltung und den Umgang mit Tieren generell».
Zudem fordert die Petition einen weitergehenden Schritt, um Tiere vom gesetzlichen Status einer Sache zu befreien. Zwar besagt das Zivilgesetzbuch bereits, dass Tiere keine Sache sind. Allerdings enthält der Gesetzesartikel den Zusatz, dass für Tiere «die auf Sachen anwendbaren Vorschriften» gelten würden – ein Satz, den die Petenten gestrichen haben wollen.
