Präsidentin der Lohnunternehmer hört im Ständerat auf

Die Freiburger FDP-Ständerätin Johanna Gapany wird bei den eidgenössischen Wahlen 2027 nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Das gab die FDP des Kantons Freiburg am Donnerstagabend in einer Mitteilung bekannt.

sda/blu |

Sie wolle wieder ins Berufsleben zurückkehren, sagte Gapany in der Zeitung «La Liberté» vom Freitag. Als sie 2019 in den Ständerat gewählt wurde, sei sie 31-jährig gewesen. «2028 werde ich 40 Jahre alt sein, wenn ich wieder ins Berufsleben zurückkehren möchte, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür», sagte Gapany.

Eine spätere Rückkehr in die Politik, beispielsweise in den Freiburger Staatsrat, schliesst sie demnach nicht aus. Die Freiburgerin ist Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie der Finanzkommission des Ständerats und Vizepräsident der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats.

Johanna Gapany ist auch in landwirtschaftlichen Organisationen und Unternehmen engagiert. So präsidiert sie den Verband Schweizer Lohnunternehmer. Sie ist im Verwaltungsrat der Fenaco. Und die Bauerntochter ist auch Präsidentin des Lebensmittelindustrieverbandes Primavera.

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