Hotelleriesuisse bedauert das Nein des Nationalrats zur Prüfung einer sektoriellen Öffnung gegenüber der EU beim Fleisch. In der «hotel-revue» schlägt Hotelleriesuisse-Präsident Guglielmo L. Brentel nun handelbare Zertifikate vor, die dem Hotelier ermöglichen, pro Gast 300 g Fleisch zollfrei zu erwerben.
Kaufe der Hotelier sein Fleisch beim Metzger, könne er sich die Zertifikate anrechnen lassen. So bezögen die Hoteliers auch weiterhin Schweizer Fleisch, könnten den «überhöhten Preis» mit der Anrechnung von Zollkontingenten aber «auf ein erträgliches Mass reduzieren».
Alternativ schlägt Brentel ein Einzollsystem vor, konkret die Senkung der Ausserzollkontingentsansätze auf das Niveau der Kontingensansätze.