Programm stoppt Abwanderung nicht

Das Programm der Moskauer Regierung zur Förderung der Landnutzung im Föderationskreis Fernost hat die dortige Abwanderung bislang nicht aufhalten können.

Das Programm der Moskauer Regierung zur Förderung der Landnutzung im Föderationskreis Fernost hat die dortige Abwanderung bislang nicht aufhalten können.

Laut dem Russischen Föderalen Statistikdienst (Rosstat) verliessen 2019 rund 21 000 Menschen den Föderationskreis. Das betreffende Förderprogramm „Der fernöstliche Hektar“ war bereits am 1. Juni 2016 in Kraft getreten. Demnach kann jeder Bürger der Russischen Föderation unabhängig von seinem Wohnort die kostenlose Nutzung eines Hektars Land in Fernost über einen Zeitraum von fünf Jahren beantragen.

Danach kann das betreffende Grundstück entweder gepachtet oder kostenlos übernommen werden, wenn es ordnungsgemäß genutzt wird. Während des ersten Jahres muss jeder Antragsteller die Art der Bodennutzung festlegen und nach Ablauf von drei Jahren einen entsprechenden Bericht einreichen.

Nach Angaben der Agentur für die Entwicklung des Humankapitals in Fernost wurden so bislang rund 78 000 ha vergeben. Allerdings nehme das Interesse allmählich ab; im vergangenen Jahr hätten weniger als 12 000 Bürger einen Nutzungsantrag gestellt.

Die Auswertung der ersten Nutzungsberichte habe ergeben, dass 44 % der Landempfänger auf ihren Grundstücken Häuser bauten. Auf die landwirtschaftliche und gartenbauliche Nutzung entfielen 28 % beziehungsweise 13 %.Außerdem engagierten sich 8 % der Begünstigten in der Tourismusbranche und 7 % mit anderen unternehmerischen Projekten.

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