Regierung will Wässermatten retten

Die bernische Kantonsregierung will Massnahmen ergreifen, damit die Wässermatten im Oberaargau auch in Zukunft erhalten werden können. Sie beantragt dem Grossen Rat eine einmalige Einlage von 3,75 Millionen Franken in das Kapital der Wässermatten-Stifung, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Die bernische Kantonsregierung will Massnahmen ergreifen, damit die Wässermatten im Oberaargau auch in Zukunft erhalten werden können. Sie beantragt dem Grossen Rat eine einmalige Einlage von 3,75 Millionen Franken in das Kapital der Wässermatten-Stifung, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

 Statt bisher 800 Franken soll den Bauern 2500 bis 3000 Franken pro Hektare ausbezahlt werden. Die Wässermatten-Stiftung verfügt über ein Kapital von 8,32 Mio. Franken. Die Geldspritze soll daher erst in einigen Jahren notwendig werden. Langfristig gesichert werden soll die einmalige Kulturlandschaft durch den Erlass einer kantonalen Überbauungsordnung.

Der Lotzwiler Landwirt Franz Wächli geriet in die Kritik , weil er seine 6 Hektaren Wässermatten auf konventionelle Bewirtschaftung umgestellt hatte. Er sagt dazu: «Ich habe 18 Jahre darum gekämpft. Jetzt habe ich umgestellt und das bleibt so. Die Nachricht ist neu für mich.» Den verbleibenden Wässermatten-Bauern rät er, genau darauf zu achten, auf welche Bedingungen sie sich bei neuen Verträgen einlassen würden. Bisher habe die Stiftung ja nie verhandelt.

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