Ritter: Gute Margen auf Traktoren

Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter (CVP, SG) wurde in der Debatte um die Abschaffung der Industriezölle von Nationalrat Beat Walti (FDP, ZH) Doppelzüngigkeit vorgeworfen. Ritter konterte den Vorwurf.

Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter (CVP, SG) wurde in der Debatte um die Abschaffung der Industriezölle von Nationalrat Beat Walti (FDP, ZH) Doppelzüngigkeit vorgeworfen. Ritter konterte den Vorwurf.

Walti sagte, dass die Landwirtschaftsmaschinen schon heute zollbefreit seien. «Sie können also auch ohne Freihandelsabkommen mit den USA Ihren John-Deere-Traktor zollfrei einführen, während die Industrie  auf ein Freihandelsabkommen angewiesen  wäre.»

Ritter erwiderte: «Ich muss leider feststellen, dass diese Zollermässigungen – ich bin dankbar für diesen Hinweis – bei den Landwirtschaftsmaschinen nicht bei den Bauern ankommen. Landwirtschaftliche Maschinen kosten in der Schweiz doppelt so viel wie in Baden-Württemberg und Bayern. Wir haben hier das genau gleiche Phänomen, dass die Kaufkraft der Landwirtschaft oder der Konsumenten konsequent abgeschöpft und nichts weitergegeben wird.» 

Das wäre auch bei einem einseitigen Abbau der Industriezölle der Fall, so Ritter, es würden laut ihm nicht die Konsumenten profitieren, sondern der gesamte Ertrag bliebe bei Verarbeitung und Handel liegen. Zu bedenken ist bei den Preisen von Importgütern, dass in der Schweiz die Löhne der Angestellten und die Immobilienpreise höher liegen als im Ausland. 

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