SBV: «Produktion wird verteuert»

Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbandes (SBV), warnte bereits im Frühling vor einem Obligatorium der beiden Tierwohlprogramme «Regelmässiger Auslauf» (Raus) und «Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» (BTS) im direkten Gegenentwurf des Bundesrates.

Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbandes (SBV), warnte bereits im Frühling vor einem Obligatorium der beiden Tierwohlprogramme «Regelmässiger Auslauf» (Raus) und «Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» (BTS) im direkten Gegenentwurf des Bundesrates.

Damit würden auch die Direktzahlungen für diese Programme wegfallen, sagte er. Der SBV zeigt sich in einer Mitteilung ernüchtert darüber, dass für den Bundesrat das Tierwohl an der Grenze endet. Alle neuen Bestimmungen im Gegenentwurf würden nur für die inländische Produktion gelten.

Die einheimische Produktion werde einseitig verteuert. Weiter kritisiert der SBV, dass der Bundesrat mit den neuen Bestimmungen die Differenzierungsmöglichkeit über die verschiedenen Tierwohllabels reduziere. «Bereits heute haben die Konsumenten die Wahl und können zusätzliches Tierwohl mit dem Kauf entsprechender Lebensmittel aktiv fördern», schreibt der Dachverband der Schweizer Landwirtschaft. 

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