«SBV will Öko-Bluff anbieten»

Der Schweizer Bauernverband (SBV) wolle die neuste Agrarreform unterlaufen, schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag» in ihrer jüngsten Ausgabe.

Der Schweizer Bauernverband (SBV) wolle die neuste Agrarreform unterlaufen, schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag» in ihrer jüngsten Ausgabe.

Das gehe aus einer Machbarkeitsstudie hervor, welche der SBV kürzlich an die kantonalen Bauernverbände und Mitgliederorganisationen verschickt habe. Er schlage darin vor, den Landwirten Beratungen im Bereich Umweltleistungen anzubieten. Doch darin schreibe der SBV, fett hervorgehoben: «Es geht keinesfalls darum, die ökologischen Leistungen der Landwirtschaftsbetriebe zu erhöhen.»

Das Gewicht solle weiterhin auf der Produktion liegen. Der gewichtigste Nachteil aus Sicht des Verbands sei, dass einige Mitglieder meinen könnten, der SBV unterstütze den Bundesrat auf seinem Weg hin zur Extensivierung. SBV-Präsident Markus Ritter bestreite, dass der SBV die Agrarpolitik des Bundes torpediere. Das Gegenteil sei der Fall.

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