Schweiz will Ozonschicht besser schützen

An einer internationalen Konferenz zum Schutz der Ozonschicht will sich die Schweiz für eine stärkere Regulierung von Fluorkohlenwasserstoffen einsetzen. Der Bundesrat hat am Freitag das Verhandlungsmandat für die Schweizer Delegation verabschiedet.

sda |

An einer internationalen Konferenz zum Schutz der Ozonschicht will sich die Schweiz für eine stärkere Regulierung von Fluorkohlenwasserstoffen einsetzen. Der Bundesrat hat am Freitag das Verhandlungsmandat für die Schweizer Delegation verabschiedet.

Die 28. Konferenz findet vom 10. bis zum 14. Oktober in der ruandischen Hauptstadt Kigali statt. Es geht dabei um das Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen. Dank diesem Übereinkommen habe die Ausdehnung des Ozonlochs gestoppt werden können, schreibt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in einer Mitteilung. Bis sich die Ozonschicht aber vollständig erholt habe, werde es noch bis Mitte 2050 dauern.

Allerdings gibt es ein anderes Problem. Viele der bisher als Ersatz eingesetzten Stoffe wirken als starke Treibhausgase und tragen so zur Klimaerwärmung bei. Es soll daher geprüft werden, ob bestimmte teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW) in den Geltungsbereich des Montreals Protokolls aufgenommen werden.

Die Schweiz wird sich für eine entsprechende Erweiterung des Protokolls einsetzen, wie das BAFU schreibt. Dies wäre ein erster greifbarer Schritt der internationalen Gemeinschaft, die während der Klimakonferenz in Paris vereinbarten Verpflichtungen zu konkretisieren.

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