
Der Vorstand und die Geschäftsführung der VSP (v.l.): Christian Fanger, Cédric Stadler (Präsident), Thomas Suter, Roland Vonarburg, Nicole Badertscher (Geschäftsführerin), Alex Lussi, Fabian Schneebli, Urs Trachsel.
zvg
Am Samstag, 28. März 2026, fand in Neuenburg die Generalversammlung des Verbandes Schweizer Pilzproduzenten (VSP) s tatt. Präsident Cédric Stadler eröffnete die Versammlung mit einem Blick auf die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. «Angesichts der aktuellen internationalen Lage werden die Produktionskosten in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht sinken, ganz im Gegenteil.»
Stadler hob dabei auch die Vorteile von Schweizer Pilzen hervor. Neben ihrer hohen Qualität und Sicherheit überzeugen Schweizer Pilze auch durch ihre Regionalität. Gleichzeitig appellierte er an die Produzenten, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.
Effizienz als Trumpf
Besonders erfreulich entwickelte sich der Absatz von Schweizer Edelpilzen, so die VSP. Trotz begrenzter finanzieller Mittel bleibe der Verband entschlossen, die Schweizer Kulturpilze weiterhin aktiv zu fördern und zu verteidigen. Geschäftsführerin Nicole Badertscher betonte die zentralen Erfolgsfaktoren des VSP: Effizienz, kurze Entscheidungswege, offene Zusammenarbeit und das Vertrauen der Mitglieder.
Im Rahmen der Gesamterneuerungswahl bestätigten die Mitglieder den bestehenden Vorstand. Präsident Cédric Stadler sowie alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Funktionen wiedergewählt. Eine Veränderung ergab sich durch die Demission von Cyrill Busslinger. Neu in den Vorstand gewählt wurde Urs Trachsel.