Der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten (SMP) unterstützt einstimmig die Initiative für Ernährungssicherheit und den direkten Gegenvorschlag. Damit stärke man dem Schweizer Bauernverband (SBV) den Rücken, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem fordern die SMP, bei der Nachfolgelösung des Schoggigesetzes eine allgemeine Milchzulage zu verankern.
Der SMP-Vorstand stellte sich an seiner Sitzung vom 7. Dezember geschlossen hinter die Strategie des SBV, die Initiative und den direkten Gegenvorschlag zu unterstützen. Nach der Behandlung im Parlament wollen die Milchproduzenten weiter Bilanz ziehen. Für die SMP ist es zentral, dass in der Agrarpolitik auch in Zukunft der Fokus auf einer produzierenden Landwirtschaft liegt. "Dabei soll insbesondere der standortgerechten Produktion Rechnung getragen werden", schreiben die Milchproduzenten in ihrem Communiqué.
Der Vorstand entschied zudem, die zentralen Forderungen bezüglich Nachfolge-Lösung im Schoggigesetz aufrecht zu erhalten. So wird die Umlagerung der finanziellen Mittel einer neuen Milchzulage direkt zu den Milchproduzenten vom Vorstand einstimmig unterstützt. Es brauche aber 4 gesetzlich verankerte Rappen für die neue Milchzulage, so die SMP. Zudem dürfen es beim Veredelungsverkehr unter keinen Umständen zu einem weiteren Abbau des Grenzschutzes kommen. Die Betroffenen müssen bei Anträgen für einen Veredelungsverkehr unbedingt auch in Zukunft konsultiert werden.