Sortenorganisation stützt Exporte von Emmentaler AOP

Der Vorstand der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland (ES) hat auf die Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 1.20 reagiert. Der Emmentaler AOP sei für die Länder im Euro-Raum über Nacht gegen 20 % teurer geworden, heisst es in einer Mitteilung.

Samuel Krähenbühl |

Der Vorstand der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland (ES) hat auf die Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 1.20 reagiert. Der Emmentaler AOP sei für die Länder im Euro-Raum über Nacht gegen 20 % teurer geworden, heisst es in einer Mitteilung.

Aufgrund dieser Situation habe der ES-Vorstand bereits an der Sitzung vom 23. Januar 2015 beschlossen, die Produktion für Januar und Februar 2015 auf 63 Prozent einzuschränken. Bisher betrug die Produktionsfreigabe 67 Prozent.

"Damit die Exporte nicht ins Stocken geraten oder gar Auslistungen in Kauf genommen werden müssen, hat der Vorstand ES an seiner Sitzung vom 28. Januar 2015 zudem beschlossen, einen Währungsfonds für die temporäre Exportunterstützung zu äufnen", heisst es. Gleichzeitig müssten die Preise in der Europäischen Union markant angehoben werden.

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