Der Ständerat lehnt Mindestlöhne und landesweite Normalarbeitsverträge in der Landwirtschaft ab. Er hat eine Standesinitiative des Kantons Genf einstimmig abgelehnt.
Die Kommission hatte argumentiert, dass die Verhältnisse in der Schweizer Landwirtschaft zu unterschiedlich seien für einheitliche Löhne und Normalarbeitsverträge. Ausserdem gebe es Instrumente gegen missbräuchlich tiefe Löhne. Der Genfer Normalarbeitsvertrag sieht einen Mindestlohn von 3300 Franken für unqualifizierte Arbeitskräfte vor; in anderen Kantonen ist er wesentlich tiefer. Mit der Initiative sollte unter anderem die Benachteiligung der Genfer Bauern beseitigt werden.