Tierarzneimittelpreise sollen doch nicht sinken

Der Nationalrat stimmte einer Motion von Nationalrat Jean-Paul Gschwind (CVP, JU) zu, in der er Gesetzesänderungen verlangt, welche die Preise für Tierarzneimittel auf das Preisniveau der EU senken. Der Ständerat sieht bei den Preisen für Tiermedikamente keinen Handlungsbedarf.

Der Nationalrat stimmte einer Motion von Nationalrat Jean-Paul Gschwind (CVP, JU) zu, in der er Gesetzesänderungen verlangt, welche die Preise für Tierarzneimittel auf das Preisniveau der EU senken. Der Ständerat sieht bei den Preisen für Tiermedikamente keinen Handlungsbedarf.

Der Ständerat folgte am Dienstagvormittag einmal mehr der Empfehlung des Bundesrates und sagte mit 26 zu 14 Stimmen bei 3 Enthaltungen Nein. Auch Bundesrat Alain Berset fand, die Preise seien zu hoch. Vermutlich funktioniere der Markt nicht richtig, und es werde wohl die höhere Kaufkraft der Schweizer Tierhalter ausgenutzt. Aber es sei falsch, wenn der Staat die Preise vorschreibe.

Ein Preisvergleich unter 28 Medikamenten habe ergeben, dass Schweizer Veterinäre und Apotheker 70 Prozent mehr zahlen müssten. Der Bundesrat müsse nun auf Gesetzesebene dagegen vorgehen, forderte Gschwind. Die Forderung sei bereits erfüllt, schrieb der Bundesrat in seiner Antwort. Entsprechende Massnahmen seien schon eingeleitet.

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