Er kenne ihn seit 2025 und habe mit ihm eine «sehr gute Beziehung». Er sei überzeugt, dass dank Parmelins Führungseigenschaften ein Abkommen, das für US-Bürger fair sei und für anhaltenden Wohlstand sorge, in Reichweite sei.
Die Schweiz sei eine industrielle Hochburg, sagte Bessent weiter. Er sei jedoch besorgt, dass sie sich der EU annähern könnte und die «europäische Bürokratie» die Schweizer Wirtschaft schwächen könnte. Weiter kritisierte er europäische Produktstandards, die den Import von US-amerikanischen Gütern erschwere. Diese Handelshürden müssten abgebaut werden.
Das angestrebte Abkommen zwischen Bern und Washington soll den Zollstreit endgültig beilegen. Die USA erhoben vergangenes Jahr zunächst einen Zollsatz von bis zu 39 Prozent auf Schweizer Güter. Nach mehrmonatigen Gesprächen konnte dieser Zollsatz im November auf 15 Prozent reduziert werden. Eine entsprechende Vereinbarung soll bis zum 31. März in einem Abkommen rechtlich bindend festgehalten werden.
Der Bundesrat verabschiedete für diese Verhandlungen vergangene Woche sein Verhandlungsmandat. Davos könnte als Plattform für den Beginn der Verhandlungen zum Abkommen dienen. Am Dienstag machte Wirtschaftsminister Parmelin keine eindeutigen Aussagen dazu.
