Viehschauen erhalten künftig Geld aus Absatzförderung

Der Nationalrat ist dem Ständerat gefolgt und hat eine Motion gutgeheissen, die fordert, dass künftig wieder Beiträge für Viehschauen bezahlt werden. Der Bundesrat hatte schon zuvor den Weg dazu frei gemacht.

Der Nationalrat ist dem Ständerat gefolgt und hat eine Motion gutgeheissen, die fordert, dass künftig wieder Beiträge für Viehschauen bezahlt werden. Der Bundesrat hatte schon zuvor den Weg dazu frei gemacht.

Der Nationalrat hat die Motion von Ständerat Roberto Zanetti (SP) mit 113 zu 53 Stimmen bei 7 Enthaltungen gutgeheissen. Damit werden künftig die Viehschauen wieder Bundesunterstützung erhalten. Gelder wären aber auch bei einer Ablehnung der Motion geflossen, da der Bundesrat bereits eine Lösung präsentiert hat, die 300'000 Franken aus der Absatzförderung den Viehschauen zukommen lässt.

Die Absatzförderung sieht vor, dass die Branche jeweils selbst 50 Prozent zu den Kosten beiträgt und der Bund die Mittel danach verdoppelt. Bundesrat Johann Schneider-Ammann betonte vor dem Nationalrat, dass die Massnahme nicht auf Kosten der export-, sondern der inlandorientierten Absatzförderung gehen wird.

Trotz der Lösung des Bundesrates hatte eine Minderheit des Nationalrates eine Ablehnung der Motion empfohlen, um klarzustellen, dass die Unterstützung von Viehschauen keine Bundesaufgabe sei.

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