Waldgesetz: Bund soll mit CH-Holz bauen

Der Bund soll bei seinen eigenen Bauten wenn möglich Schweizer Holz verwenden. Das beantragt die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates. Kantonen und Gemeinden will sie hingegen keine Vorschriften machen.

Der Bund soll bei seinen eigenen Bauten wenn möglich Schweizer Holz verwenden. Das beantragt die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates. Kantonen und Gemeinden will sie hingegen keine Vorschriften machen.

In dem Punkt ist die Kommission dem Ständerat entgegengekommen. Dieser will den Bund in die Pflicht nehmen, aber nur die Verwendung von nachhaltig produziertem Holz vorschreiben. Bei den übrigen Differenzen ist die UREK hart geblieben, wie sie am Dienstag mitteilte.

Der Ausbildungsnachweis bei Holzerntearbeiten soll gestrichen werden. Mit nur einer Stimme Unterschied bekräftigte die UREK auch das Anliegen, Erschliessungen ausserhalb des Schutzwaldes mit Finanzhilfen des Bundes zu unterstützen. Mit der Gesetzesänderung wird der Wald und dessen Nutzung auf die Klimaveränderung eingestellt. Die Vorlage enthält auch Fördermassnahmen für die Holzwirtschaft und eine Lockerung des Rodungsverbots.

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