
Nationalrat Ernst Wandfluh (SVP/BE)
Daniel Salzmann
«Unsere Bergbauern leisten Tag für Tag Schwerstarbeit für die Versorgungssicherheit, die Offenhaltung der Landschaft und den Erhalt der dezentralen Besiedelung. Diese Leistungen werden heute ungenügend abgegolten», hält Wandfluh fest.
Die Motion verlangt eine klare Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2030: weniger Bürokratie, mehr Standortgerechtigkeit. Im Zentrum stehen der Erhalt der offenen Kulturlandschaft, ein fairer Ausgleich der besonderen Erschwernisse im Berggebiet sowie eine gezielte Förderung der standortangepassten Tierhaltung. «Grünland und Wiederkäuer gehören im Berggebiet zusammen.
Wer Gras sinnvoll nutzt und Lebensmittel produziert, muss dafür auch anständig entschädigt werden», so Wandfluh. Die bestehenden Instrumente für die Abgeltung der Erschwernisse der Berglandwirtschaft (Steillagen, kleinteilige Parzellen, Höhenlage und lange Transportwege) seien auszubauen. Wandfluhs Vorstoss läuft darauf hinaus, dass die finanziellen Mittel für die Berg- und Alplandwirtschaft aufgestockt werden.
Freundliche Grüße
Hoffentlich hat Herr Wandfluh die Bauern im Tal- und Hügelgebiet, welche Hang- und Steillagen bewirtschaften und mit Neophytenbekämpfung jeweils schon im März beginnen müssen, nicht vergessen. Ich bin Bewirtschafter im Hügelgebiet und kann mein Betrieb nur mit Transporter, 1 und 2-Achsmäher und mit viel Handarbeit betreiben und weiss von was ich spreche. Wird die Hangbewirtschaftung im Tal- und Hügelgebiet künftig nicht besser entschädigt, dann sehe ich mehr als schwarz. Neophytenüberhand und Verwaldung sind die Folgen. Jeder sieht heute schon wie viele Flächen hier unten verganden und die Auswirkungen auf die Biodiversität, etc.. Hanglagen im Tal und Hügelgebiet müssten künftig ebenfalls Offenhaltungs- und Produktionserschwernisbeiträge in der Höhe wie in der Bergzone 4 erhalten.
Vielen Dank an die Politik, falls auch diese Punkte mal berücksichtigt werden.
Wünsche allen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr mit viel Glück in Haus und Stall.
"Lustig ist das Bauernleben
können von den Steuerzahler leben.
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