Wandfluh: Motion für Bergbauern

Nationalrat Ernst Wandfluh (SVP, BE) hat eine Motion eingereicht, mit der die Berg- und Alpwirtschaft gezielt und praxisnah gestärkt werden soll.

«Unsere Bergbauern leisten Tag für Tag Schwerstarbeit für die Versorgungssicherheit, die Offenhaltung der Landschaft und den Erhalt der dezentralen Besiedelung. Diese Leistungen werden heute ungenügend abgegolten», hält Wandfluh fest.

Die Motion verlangt eine klare Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2030: weniger Bürokratie, mehr Standortgerechtigkeit. Im Zentrum stehen der Erhalt der offenen Kulturlandschaft, ein fairer Ausgleich der besonderen Erschwernisse im Berggebiet sowie eine gezielte Förderung der standortangepassten Tierhaltung. «Grünland und Wiederkäuer gehören im Berggebiet zusammen.

Wer Gras sinnvoll nutzt und Lebensmittel produziert, muss dafür auch anständig entschädigt werden», so Wandfluh. Die bestehenden Instrumente für die Abgeltung der Erschwernisse der Berglandwirtschaft (Steillagen, kleinteilige Parzellen, Höhenlage und lange Transportwege) seien auszubauen. Wandfluhs Vorstoss läuft darauf hinaus, dass die finanziellen Mittel für die Berg- und Alplandwirtschaft aufgestockt werden. 

Kommentare (3)

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  • Hans Muheim | 23.12.2025
    Guten Morgen Herr Brunner, ich nehme an, Sie haben einen Job mit einem höheren Stundenlohn als Fr. 18, haben keine 7Tage Woche und haben dazu noch 4 Wochen Ferien. Ich wünsche mir als Bauer mehr Wertschätzung und Respekt, schliesslich versorgen wir Sie mit Nahrungsmitteln. Ich wünsche Ihnen, Herr Brunner, schöne Weihnachtstage, die Zutaten für Festtagsmahl wurde irgendwo auf der Welt vermutlich auch von einem Landwirt produziert.
    Freundliche Grüße
  • Thomas | 22.12.2025

    Hoffentlich hat Herr Wandfluh die Bauern im Tal- und Hügelgebiet, welche Hang- und Steillagen bewirtschaften und mit Neophytenbekämpfung jeweils schon im März beginnen müssen, nicht vergessen. Ich bin Bewirtschafter im Hügelgebiet und kann mein Betrieb nur mit Transporter, 1 und 2-Achsmäher und mit viel Handarbeit betreiben und weiss von was ich spreche. Wird die Hangbewirtschaftung im Tal- und Hügelgebiet künftig nicht besser entschädigt, dann sehe ich mehr als schwarz. Neophytenüberhand und Verwaldung sind die Folgen. Jeder sieht heute schon wie viele Flächen hier unten verganden und die Auswirkungen auf die Biodiversität, etc.. Hanglagen im Tal und Hügelgebiet müssten künftig ebenfalls Offenhaltungs- und Produktionserschwernisbeiträge in der Höhe wie in der Bergzone 4 erhalten.


    Vielen Dank an die Politik, falls auch diese Punkte mal berücksichtigt werden.


    Wünsche allen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr mit viel Glück in Haus und Stall.

    • Victor Brunner | 22.12.2025
      Klar warum nicht, die Steuertöpfe sind a gefüllt und die "armen" Bauern sollten doch davon, getreu dem Lied:
      "Lustig ist das Bauernleben
      können von den Steuerzahler leben.
      .....
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