Absage um Absage bei der SVP. Nur von einem ist bekannt, dass er will.
Nein sagte Berner Ständerat Werner Salzmann. Als
Vizepräsident meinte Luzerner Franz Grüter. Der Landwirt und Schwyzer
Nationalrat Marcel Dettling ist unschlüssig. Zwar verweigere seine familiäre
und berufliche Situation, dass er das Präsidium übernehme, für Gespräche sei er
aber offen. Von seiner Kantonsselektion wurde er nicht als Kandidat gemeldet.
Momentan bleibe Alfred Heer der einzige offiziell gemeldete
Anwärter, schreibt der «Sonntagsblick». Das passe nicht allen. Alt Bundesrat
Christoph Blocher habe in seiner persönlichen Fernsehsendung «Teleblocher» Heer
fehlenden Tatendrang unterstellt. Der Grund - so die Zeitung: Heer lehne das
von Blocher geprägte Verdikt, die SVP sei ein Sanierungsfall, ab. Auf Anfrage
der «NZZ am Sonntag» entgegnet Heer, die angeblichen Meinungsdifferenzen zwischen
ihm und Christoph Blocher würden von den Journalisten hochstilisiert. Er habe
ein gutes Verhältnis mit Christoph Blocher.
Interesse an einem Co-Präsidium zeigt Genfer Nationalrätin
Amaudruz. Sie brachte sich anlässlich eines Interviews mit einem privaten
Fernsehsender ins Spiel um das SVP-Präsidium. Es wäre gut, wenn eine urbane
Frau käme, die den Bauern nahesteht und die Werte der SVP hochhält, meinte sie.
Sie überlege sich eine Kandidatur.