«Wilhelm Tel» kündigt Protestaktion in Bern an

In den sozialen Medien ruft eine anonyme Person unter dem Namen «Wilhelm Tel» zu einer Protestaktion der Landwirtschaft auf dem Bundesplatz in Bern auf.

hal |

«Wir, die Bauern dieses Landes, treffen uns vom 12. Januar 2026 ab 17 Uhr bis am 16. Januar 2026 um 9 Uhr», heisst es im Aufruf. Während fünf Tagen und vier Nächten wolle man auf dem Bundesplatz campieren, um sich zu beraten und abzusprechen, was es für eine zukunftsfähige Landwirtschaft brauche. Die erarbeiteten Forderungen sollen zum Abschluss der Aktion dem Bundesrat übergeben werden.

Weiter kündigt der Aufruf Verkehrsbehinderungen an: «In dieser Woche wird es wohl in der ganzen Schweiz zu Verkehrsbehinderungen durch Traktoren kommen. Wir bitten um Verständnis und ersuchen die Polizei um freie Fahrt.» Die Proteste dürften laut sein, sollen jedoch friedlich bleiben.

Auf Kritik an der anonymen Urheberschaft reagiert der Initiant mit den Worten: «Wilhelm Tell steckt in jeder Bäuerin und jedem Bauern, der sich nicht mehr knechten lassen will.» 

Kommentare (6)

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  • Aelpler | 07.01.2026

    Wilhelm Tel würde heute nur produzieren was der Markt verträgt. Nicht mit Robotern sondern mit nachhaltiger Arbeit und mit etwas mehr Wissen um die Erhaltung gesunder nachhaltiger Strukturen.

  • emil | 07.01.2026
    Grossverteiler ins Gebet nehmen ! Damit meine ich auch sämtliche grosse Lebensmitteljongleure . Bestreiken und blockieren .
  • Kleinbauer | 07.01.2026
    Ich werde da sein.
    Gemeinsam für eine Zuckunftsfähige Landwirtschaft.
  • Bauer aktiv | 06.01.2026
    Dann wünsche ich frohes campieren! Ich jedenfalls habe keine Zeit dafür. Gerade bei den momentanen Temperaturen brauche ich mehr Zeit, um die Tiere zu versorgen. Und bringen tut sowas ja sowieso nichts als bloss Ärger. Kein Problem wird so kleiner oder gelöst.
  • emil | 06.01.2026
    Alle paar Jahre wieder - letztes Mal 17.Nov..2005 Ich finde es völlig falsch am 12 Jan. in Bern die Landwirte zu mobilisieren . Die Bauern werden missbraucht um Versäumtes und Vernachlässigtes ihrer angeblichen Vertreter nachzuholen oder gar die Glaubwürdigkeit des SBV ins rechte Licht zu rücken.
    • Kleinbauer | 06.01.2026
      Was wäre dein Vorschlag?
      Was würdest du tun?
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