Zollfreimenge: Alternative für Wein vorgeschlagen

Gegen die Erhöhung der Zollfreimenge für Wein, Bier und Fleisch läuft die Westschweiz Sturm. Mehrere Parlamentarier aus der Romandie präsentierten am Dienstag eine Alternative. Demnach soll die Freimenge für Wein lediglich von zwei auf vier Liter pro Person erhöht werden.

Gegen die Erhöhung der Zollfreimenge für Wein, Bier und Fleisch läuft die Westschweiz Sturm. Mehrere Parlamentarier aus der Romandie präsentierten am Dienstag eine Alternative. Demnach soll die Freimenge für Wein lediglich von zwei auf vier Liter pro Person erhöht werden.

Die Alternative der überparteilichen Gruppe «Viticulture» unter dem Präsidium der Nationalräte André Bugnon (SVP/VD) und Jean-René Germanier (FDP/VS) geht weniger weit als die von der Eidgenössischen Zollverwaltung vorgeschlagene Version. Danach sollen Privatpersonen künftig zwanzig statt zwei Liter Wein oder Bier in die Schweiz mitbringen dürfen, ohne Zollgebühren zu zahlen. 

Nach einem Treffen mit der Gruppe am Donnerstag will Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf den Alternativ-Vorschlag von ihrem Departement prüfen lassen, wie die Parlamentariergruppe am Dienstag mitteilte.  

Gegen die Lockerungen der Zollfreigrenzen für Wein und Fleisch hat sich gleichentags der Waadtländer Grosse Rat ausgesprochen. Er überwies einstimmig eine entsprechende Resolution. Die geplante Lockerung wäre ein «ökonomische Katastrophe» für den Agrarsektor, gaben die Kantonsparlamentarier zu bedenken.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Hat der Hitzesommer deine Ferienpläne beeinflusst?

5.9 % Ja, Ferien abgesagt
4.7 % Ja, Ferien verschoben
3.5 % Ja, nur kurz weg gewesen
24.7 % Nein, Ferien wie geplant
61.2 % Ich mache grundsätzlich keine Ferien

Teilnehmer insgesamt 85

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?