Wenn Bergbauernfamilien finanzielle Probleme haben, können sie sich an die Schweizer Berghilfe wenden. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung insgesamt 513 Projekte mit knapp 24 Millionen Franken unterstützt. Das ist weniger als 2014.
Im Vorjahr belief sich die Unterstützung auf rund 28 Millionen Franken für 631 Projekte, wie die Schweizer Berghilfe in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.
Der grösste Teil der Gelder ging letztes Jahr in den Kanton Bern. Hier flossen 5,2 Millionen Franken in 129 Projekte. Je rund 60 Projekte wurden in den Kantonen Graubünden (2,4 Millionen), Luzern (1,6 Millionen) und St. Gallen (2,3 Millionen) unterstützt. Der Rest verteilte sich auf Projekte in den übrigen Regionen.
Möglich ist diese Hilfe nur dank der Solidarität von Spenderinnen und Spendern. 2015 flossen der Schweizer Berghilfe Gelder in Höhe von 30 Millionen Franken zu. Eine Zunahme wurde insbesondere bei den Erbschaften verzeichnet. Die Schweizer Berghilfe will die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung verbessern. Ihr Ziel ist es, regionale Kultur zu erhalten, die Landschaft zu pflegen und der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken.