Die Schweizer Berghilfe hat im Jahr 2016 insgesamt 561 Projekte mit 25,4 Millionen Franken unterstützt. Das sind 1,6 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Allerdings gingen die Spenden und Nachlässe im Vergleich zum Jahr 2015 zurück.
Insgesamt erhielt die spendenfinanzierte Stiftung aus Spenden und Nachlässen 24,9 Millionen Franken, wie die Schweizer Berghilfe am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 29,9 Millionen Franken.
Der grösste Teil der Gelder floss im vergangenen Jahr in den Kanton Bern. Hier wurden 146 Projekte mit knapp 6 Millionen Franken unterstützt. In den Kanton Graubünden gingen rund 3,8 Millionen für 74 Projekte, in Luzern erhielten 56 Projekte 1,9 Millionen und in St. Gallen flossen 2,4 Millionen für 48 Projekte. Der Rest verteilt sich auf Projekte in den übrigen Regionen.
Die Schweizer Berghilfe will die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung verbessern. Sie will mit ihrer Unterstützung Wirtschafts- und Lebensräume entwickeln, die regionale Kultur erhalten, die Landschaft pflegen und der Abwanderung aus Berggebieten entgegenwirke.