
Mit der Jahresproduktion 2025 könnte der private Stromverbrauch aller Stadt-Bernerinnen und -Berner gedeckt werden
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Mit der Jahresproduktion 2025 könnte zum Beispiel der private Stromverbrauch aller Stadt-Bernerinnen und -Berner oder jener der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Lausanne gedeckt werden, teilte die Schweizerische Vereinigung für Windenergie (Suisse Eole) am Donnerstag weiter mit.
Doch das Potenzial der Windenergie sei wesentlich grösser. Die aktuelle Projektpipeline mit über 2,7 Milliarden Kilowattstunden Windstrom mit einer vom Bund validierten Richtplanung müsse nun rasch umgesetzt werden.
Suisse Eole beklagt, dass die Planungs- und Bewilligungsverfahren für einen Windpark in der Schweiz in der Regel über 20 Jahre dauern. «Leider werden die Projektentwickler in der Schweiz immer wieder ausgebremst. Windgegnerinnen und -gegner reizen sämtliche juristischen Möglichkeiten aus, um die Projekte zu verzögern», erklärt Olivier Waldvogel, Verantwortlicher für die Deutschschweiz von Suisse Eole.
Dass es aber auch schneller gehen könne, zeige das Beispiel Andermatt, wo im Herbst der Windpark Gütsch um zwei Windräder erweitert und der Windpark Uri mit zwei neuen Windrädern in Betrieb genommen wurde. Planung, Bau und Inbetriebnahme hätten dort lediglich dreieinhalb Jahre gedauert.