A-Richtpreis: SMP-Antrag gutgeheissen

Am Freitag entschied die Branchenorganisation Milch (BOM), den A-Richtpreis für industriell verarbeitete Milch bei 68 Rappen pro Kilo zu belassen. Die Vorstandsmitglieder der BOM sind damit einem Antrag der Schweizer Milchproduzenten (SMP) gefolgt.

Am Freitag entschied die Branchenorganisation Milch (BOM), den A-Richtpreis für industriell verarbeitete Milch bei 68 Rappen pro Kilo zu belassen. Die Vorstandsmitglieder der BOM sind damit einem Antrag der Schweizer Milchproduzenten (SMP) gefolgt.

Die Bemühungen der SMP zeigten Früchte. Dies geht jedenfalls aus einem am Freitagabend versandten Communiqué der Organisation hervor. Darin schreibt sie, dass der BOM-Vorstand dem Antrag der Milchproduzenten auf einen unveränderten A-Richtpreis gefolgt ist.

Zuvor hätten umfassende Diskussionen stattgefunden. „Die SMP stellen positiv fest, dass ihre Argumente auf Anerkennung und Verständnis gestossen sind“, heisst es weiter. Dies sei ein klares Bekenntnis zur Erhaltung der Wertschöpfung, betont die Organisation.

Als Gründe für diesen Entscheid nennen die SMP das geschlossene Auftreten der Produzentengruppen, die vorausgehenden Marktstabilisierungen (ausgeglichene Lagersituation und sinkende Milchmenge), die Erfolge bei der Absatzkampagne „Swiss milk inside“ sowie die schwierige Situation der Produzenten. Es sei nun die Aufgabe der Marktorganisationen, die Erlöse zugunsten der Milchbauern weiter „zu optimieren“, halten die SMP fest.

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