Agridea streicht Stellen

Die Schweizerische Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums (Agridea) hat finanzielle Sorgen. Die Gewinn- und Verlustrechnung fürs vergangene Jahr zeigt ein Defizit von 1,2 Millionen Franken. Dies hat zur Entlassung von fünf Angestellten geführt. Geprüft wird nun eine Reduktion des Bundesbeitrags.

Die Schweizerische Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums (Agridea) hat finanzielle Sorgen. Die Gewinn- und Verlustrechnung fürs vergangene Jahr zeigt ein Defizit von 1,2 Millionen Franken. Dies hat zur Entlassung von fünf Angestellten geführt. Geprüft wird nun eine Reduktion des Bundesbeitrags.

Der Verlust ist zum grossen Teil durch die Streichung des Beitrags des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) begründet. Dieses finanzierte Agridea bis Anfang 2014 mit jährlich 950'000 Franken. Der Stopp dieser Bundesgelder sei zu einem delikaten Zeitpunkt erfolgt, schreibt die Landwirtschaftsvereinigung in einem Communiqué vom Freitag. Die Organisation habe erst gerade eine Reorganisation hinter sich.

Neben dem Stellenabbau werden bei einem Abgang auch keine Posten mehr ersetzt. Dies hatte die Agridea-Direktion den Kantonsvertretern und anderen Mitgliederorganisationen bereits an der Delegiertenversammlung in Changins VD von Ende November mitgeteilt. Die finanziell angeschlagene Vereinigung will bis 2016 ein ausgeglichenes Budget präsentieren. Um dieses Ziel zu erreichen, soll etwa die Produktivität erhöht werden.

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