Alpofon wieder in Betrieb

Das Alpofon, die Hotline für Älplerinnen und Älpler, vermittelt bei Unfällen, Krankheit oder sonstigen Vorfällen Aushilfen. Seit dem 1. Juni sind die Drähte wieder offen für Auskünfte. Das Alpofon sucht Personen, die spontan auf einer Alp einspringen können.

Das Alpofon, die Hotline für Älplerinnen und Älpler, vermittelt bei Unfällen, Krankheit oder sonstigen Vorfällen Aushilfen. Seit dem 1. Juni sind die Drähte wieder offen für Auskünfte. Das Alpofon sucht Personen, die spontan auf einer Alp einspringen können.

Die Alpsaison ist teilweise bereits gestartet. Besonders in den ersten Wochen gibt es viel zu tun. Und auch in diesem Jahr werden wieder Personen gesucht, die auf einer Alp mithelfen können. Sie werden beispielsweise in der Sennerei zum Käsen, beim Buttern oder Abwaschen benötigt. Aber auch im Stall, auf der Weide oder in der Hütte zum Kochen oder Kinder hüten sind helfende Hände sehr willkommen. Gemäss Mitteilung von Alpofon wird am meisten Hilfe in den Monaten Juni und Juli benötigt.

Die Ersatzleute werden oft ins kalte Wasser geworfen. Deshalb ist selbstständiges Arbeiten, Einfühlvermögen und Toleranz von beiden Seiten erforderlich.

Das Alpofon wird in diesem Jahr von Barbara Sulzer und Sarna Bernet neben ihrer täglichen Arbeit auf dem Hof und Haushalt betreut. Das Alpofon gibt nur Adressen aus der Liste der gemeldeten Aushilfssennen und –hirten weiter. Der Alpchef regelt in direktem Kontakt Lohn und Anstellungsverhältnis. Interessierte können sich unter www.alpofon.ch oder unter der Nummer 078/813 60 85 melden. In Betrieb ist das Alpofon vom 1. Juni bis am 30. September.

Zurzeit sucht das Alpofon noch Alpbetriebe, die unerfahrenen Leuten und Jugendlichen während einer kurzen Zeit Einblick ins Älplerleben geben. Das Alpofon wird getragen von der IG-Alp, einer losne Organisation von aktiven und passiven Älpler.

In 58 Prozent der Fälle konnte das Alpofon Ersatz vermitteln

Letztes Jahr konnte das Alpofon 51 Personen vermitteln (rund 58% der Fälle). Einige Alpen haben auch übers Internet Ersatzälpler gefunden. Anfragen kamen von rund 80 Alpen. Unter den Ersatzälplerinnen waren 60% Männer und 40% Frauen. Sie meldeten sich zum grösseren Teil aus der Schweiz, zu 40% aus Deutschland und zu 9% aus anderen Ländern. 77% von den Ersatzälpler hatten bereits Alperfahrung.

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