Antibiotika: Bio Suisse verschärft Regeln

Für Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, die nach den Richtlinien von Bio Suisse arbeiten, gelten ab dem kommenden Jahr verschärfte Regeln zum Einsatz von Antibiotika. Mittel aus kritischen Wirkstoffgruppen dürfen demnach zur Erstbehandlung nicht mehr verwendet werden.

sda |

Für Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, die nach den Richtlinien von Bio Suisse arbeiten, gelten ab dem kommenden Jahr verschärfte Regeln zum Einsatz von Antibiotika. Mittel aus kritischen Wirkstoffgruppen dürfen demnach zur Erstbehandlung nicht mehr verwendet werden.

Die strengeren Regeln haben die Delegierten von Bio Suisse an ihrer Versammlung vom Mittwoch in Olten beschlossen. Damit sei ein richtungsweisender Entscheid zur Reduktion von Antibiotikaeinsätzen und zur Verhinderung von Resistenzen gefällt worden, heisst es in einer Mitteilung.

Antibiotika dürften nur als Notfallmedikament eingesetzt werden, wenn komplementärmedizinische Heilmethoden nicht ausreichen würden, wird Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli in der Mitteilung zitiert. Antibiotika sollten verantwortungsbewusst, streng limitiert und nur im Notfall zur Verminderung von Tierleid verwendet werden.

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