AOP-IGP will mehr Kontrollen

Präsidentin und Ständerätin Géraldine Savary hob an der heutigen Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung der AOP-IGP die schwierige Situation auf den Märkten seit der Aufhebung des Mindestkurses hervor.

Präsidentin und Ständerätin Géraldine Savary hob an der heutigen Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung der AOP-IGP die schwierige Situation auf den Märkten seit der Aufhebung des Mindestkurses hervor.

Savary betonte, dass die Aufrechterhaltung des Mehrwertes der Produkte wichtig sei, wie es in einer Medienmitteillung heisst. Wesentlich sei auch die Stärkung der Sortenorganisationen, die entschlossen und zusammenhaltend das Interesse aller ihrer Mitglieder weiterhin vertreten müssten.

Die Präsidentin ging auch auf eine Kontroll-Kampagne der Kantonschemiker ein, bei der viele nicht-konforme Bezeichnungen festgestellt worden waren. Die Vereinigung hat deshalb verlangt, dass solche Kontroll-Kampagnen im Interesse der Produzenten und Konsumenten regelmässiger durchgeführt werden.

Die Vereinigung präsentierte zudem einige Zahlen zu AOP und IGP 2015:

  • 15'000 Arbeitsstellen in der Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • 10'000 landwirtschaftliche Betriebe in der Rohstoffproduktion
  • 1'445 Verarbeitungsbetriebe
  • 67'758 t AOP- und IGP-Produkte auf dem Markt,
  • CHF 670 Millionen Umsatz in der Herstellung, was CHF 1.4 Milliarden im Verkauf/Verteilung entspricht.

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