Auch Fotovoltaik braucht Wartung

Laboruntersuchungen bestätigen immer wieder Kolonien von Mikroorganismen auf Fotovoltaikmodulen. Das schreibt die DLG. Die beeinträchtigen nicht nur die Anlagenleistung, sondern können Module auch nachhaltig schädigen. Mikroorganismen wie Schimmelpilze und Flechten sind eine Gefahr für Oberflächen und Dichtungen.

Laboruntersuchungen bestätigen immer wieder Kolonien von Mikroorganismen auf Fotovoltaikmodulen. Das schreibt die DLG. Die beeinträchtigen nicht nur die Anlagenleistung, sondern können Module auch nachhaltig schädigen. Mikroorganismen wie Schimmelpilze und Flechten sind eine Gefahr für Oberflächen und Dichtungen.

Vollständig verhindert werden kann die Bio-Film-Bildung nicht, aber sie kann durch regelmässige Reinigung der Fotovoltaikmodule immer wieder unterbrochen werden. Wie oft gereinigt werden sollte, ist vom Einzelfall abhängig und sollte mit einem Fachbetrieb besprochen werden. Es gibt Anlagen, die einmal pro Jahr gereinigt werden sollten, bei anderen sind die Zeitabstände grösser.

Entscheidend ist der Standort und die auf die jeweilige Anlage einwirkende Verschmutzung. Wer das Biofilmwachstum zusätzlich verlangsamen will, kann Zusatzstoffe im Reinigungswasser, wie zum Beispiel Siliziummoleküle, einsetzen.

Die Moleküle lagern sich elektrostatisch auf der Moduloberfläche an. Die molekülstarke, also sehr dünne Schutzschicht aus natürlichem Silizium wirkt desinfizierend und erschwert es den Mikroorganismen, sich an der Glasoberfläche anzulagern.  Eine weitere Möglichkeit ist die langfristige Versiegelung der Moduloberfläche. 

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