«Bauern bleiben Restgeldempfänger»

«Die Milchbauern bleiben auch in Zukunft Restgeldempfänger.» Zu diesem Schluss kommt Big-M in ihrem neuesten Newsletter.

«Die Milchbauern bleiben auch in Zukunft Restgeldempfänger.» Zu diesem Schluss kommt Big-M in ihrem neuesten Newsletter.

Denn obschon der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BOM) sich dafür aussprach, dass das heutige Reglement so angepasst wird, dass spätestens bis zum 20. Tag des laufenden Monats die Konditionen für den Milchhandel des kommenden Monats vom Käufer mitzuteilen sind, lasse die BOM in ihrer Formulierung offen, ob dem Bauern für den kommenden Monat die A- und die B-Menge in Kilogramm oder bloss die Aufteilung in Prozent mitgeteilt werden müsse.

Dies liege wiederum daran, dass die Milchhändler ganz verschiedene Strategien fahren würden. «Während die einen fixierte Lieferrechte (in Kilo) haben, lassen andere ihre Bauern einfach drauflosproduzieren und versprechen ihnen, jedes Kilo abzukaufen.» Für BIG-M sei deshalb klar, dass eine Lösung nur erfolgen könne, wenn die Milchhändler in der BOM, wie bei sämtlichen anderen Branchenorganisationen, nicht mehr auf der Seite der Produzenten Platz nehmen würden, sondern aufseiten der Abnehmer.


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