Bauernverbands-Geschäftsführer erneut vor Gericht

Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands, muss sich am Montag erneut wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Er hat das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern ans Zürcher Obergericht weitergezogen.

sda |

Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands, muss sich am Montag erneut wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Er hat das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern ans Zürcher Obergericht weitergezogen.

Der Pferdezüchter wurde im Februar des vergangenen Jahres zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 250 Franken verurteilt - dies bei einer Probezeit von zwei Jahren.

Hodel hatte im März 2012 auf seinem Pferdezuchtbetrieb zusammen mit seiner Ehefrau und einer Helferin ein kurz zuvor verkauftes Springpferd soweit bringen wollen, dass es sich in den Anhänger verladen liess. Beim Training, das vier Stunden dauerte, erlitt das Tier eine schwere Rückenverletzung und musste zwei Monate später eingeschläfert werden.

Neben Hodel waren auch seine Ehefrau und die Helferin angeklagt. Seine Frau erhielt eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 30 Franken und die Helferin eine von 30 Tagessätzen zu 10 Franken. Die Probezeit wurde bei beiden auf zwei Jahre angesetzt.

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