Beim Bauen wird mehr ausgegeben

Die Bauausgaben in der Schweiz sind im Jahr 2022 angestiegen. Für den Anstieg verantwortlich waren neben der Teuerung in erster Linie private Umbauprojekte, während die Ausgaben der öffentlichen Hand einen Rückgang verzeichneten.

Die gesamten Bauausgaben erhöhten sich im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent, wie aus der am Dienstag publizierten Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Da aber die Baupreise stark angestiegen sind, ergibt sich real ein Minus von 5,9 Prozent.

Private investierten kräftig

Eine starke Zunahme von 7,2 Prozent verzeichneten die privaten Umbauinvestitionen. Ebenfalls 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr flossen in private Neubauprojekte.

Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Neu- und Umbauten zeigten sich weitgehend stabil, allerdings gaben Bund, Kantone und Gemeinden 1,4 Prozent weniger für Unterhaltsarbeiten aus.

Um 1,6 Prozent zugenommen

Die zusätzlichen Investitionen konzentrierten sich laut Studie dabei auf den Hochbaubereich. Hier stiegen die Ausgaben insgesamt um 2,3 Prozent. Leicht weniger wurde dagegen insgesamt in den Tiefbau (-0,1%) investiert.

Für das laufende Jahr hat der Arbeitsvorrat der im Bau befindlichen Bauprojekte inklusive öffentliche Unterhaltsarbeiten per Stichtag 31.12.2022 gemäss den Angaben des BFS um 1,6 Prozent zugenommen.

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